Nachsorge und Stabilisierung für Geflüchtete in Qualifizierung oder Ausbildung

Nach erfolgreicher Vermittlung in Qualifizierung oder Ausbildung stehen die Beratungsfachkräfte des Programms den jungen Geflüchteten, den Betrieben und den Maßnahmeträgern während der gesamten Zeit als Ansprechpersonen zur Verfügung. Ziel ist die Stabilisierung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, das frühzeitige Erkennen von Problemen und Einleiten unterstützender Hilfen, um die Teilnehmenden zum erfolgreichen Abschluss der Maßnahme oder Ausbildung zu führen. Das Programm startete im Oktober 2017. Viele der Teilnehmenden wurden durch Coaching für Geflüchtete oder BIFF vermittelt.

 

Ablauf

In der Anfangsphase der Beschäftigung von Geflüchteten gibt es oft Irritationen seitens der Betriebe – bei den Verfahren der Antragstellung für eine Einstiegsqualifizierung (EQ), für ausbildungsbegleitende Hilfen (abH), aber auch bei der Beschaffung der Arbeitserlaubnis. Durch gute Vernetzung und konkrete Unterstützung helfen die Beratungsfachkräfte, diese Hürden erfolgreich zu nehmen.

Erste Erfahrungen zeigen, dass die praktische Tätigkeit im Betrieb meist reibungslos läuft, Probleme treten eher in der parallel dazu besuchten Berufsschule auf. Die Anforderungen an die Sprachkenntnisse sind hoch, die Lernerfahrungen und schulischen Vorkenntnisse aus den Herkunftsländern sehr unterschiedlich. Auch interkulturelle Probleme in der Kommunikation zwischen Betrieb und Teilnehmenden sind häufig Thema in der Beratung. In persönlichen Gesprächen und Workshops werden mögliche Lösungen herausgearbeitet.

Gefördert durch

Kontakt

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Bereichsleitung Außerschulischer Bereich
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Beratung

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