Programme
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Berufsorientierte Elternarbeit - Perspektive Beruf

Ein Angebot an Eltern von Schülern der Abgangsklassen verschiedener Schulformen: Schulen mit den Bildungsgängen Haupt- und Realschule, Förderschulen, Berufliche Schulen mit den Zielen:

-          Schüler mit Unterstützung ihrer Eltern erfolgreich von der Schule zum Beruf führen
-          die Motivation der Eltern für eine duale Ausbildung ihrer Kinder zu stärken
-          Befähigung der Eltern, ihre Kinder bei der Berufswahl zu motivieren und zu
           unterstützen
-          nachhaltige Integration der Jugendlichen in Ausbildung und Arbeitsmarkt
-          Förderung der Ausbildungsfähigkeit, anknüpfend an den Interessen und Fähigkeiten
           der Jugendlichen
-          Förderung der Chancengleichheit von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Eltern Hotline/Schule -  und was dann?

Ein professioneller Beratungsservice für Eltern von Jugendlichen, deren Einmündung in Ausbildung oder weiterführende und berufliche Schulen ansteht. Er umfasst individuell abgestimmte Beratungsangebote von Eltern - auf Wunsch auch gemeinsam mit den Jugendlichen – zum Thema „Schule, was kommt danach?“


Unsere Arbeitswelt verändert sich immer schneller. Berufsbilder verändern sich. Neue kommen hinzu, alte verschwinden. Die Arbeits- und Ausbildungswelt ist in Bewegung, die Anforderungen wachsen. In dieser Situation sind Jugendliche gefragt zu wissen, was sie wollen – und Eltern darin, sie auf ihrem Weg zu begleiten und zu unterstützen.

Unser Ziel ist es, Eltern zu unterstützen, ihre Kinder bei der Berufswahl zu motivieren und zu stärken, damit diese erfolgreich in Ausbildung und Arbeit starten können.

In unserer Hotline informieren wir Eltern zum Übergang Schule/Beruf. Wir bieten telefonische und persönliche Beratung für Eltern und suchen mit ihnen gemeinsam nach möglichen Lösungen.


 Beratungsangebot

  • Perspektiven nach der Schule, welche Möglichkeiten gibt es

  • Ausbildung – (k)eine Sackgasse

  • Berufsorientierung – den passenden Beruf finden

  • Talente und Stärken der Jugendlichen kennen

  • den passenden Ausbildungsplatz finden

  • Erfolgreich bewerben – was wichtig ist

  • individuelle Unterstützungsmöglichkeiten entwickeln

  • Vermittlung externer Hilfen bei besonderen Problemen

 

Elternsprechstunde

Eltern, die ein persönliches Beratungsgespräch möchten, können einen individuellen Termin für eine Elternsprechstunde mit uns vereinbaren. An der Beratung können Eltern alleine, aber auch gemeinsam mit ihrer Tochter/ihrem Sohn teilnehmen.

Wir sind zu den Bürozeiten 09.00-17.00 Uhr telefonisch zu erreichen. Bei Anrufen außerhalb der Bürozeit und einer Nachricht auf unserem Anrufbeantworter rufen wir zur
ück.

Die Finanzierung erfolgt über das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main.

 


Nachsorge und Stabilisierung für Flüchtlinge in Qualifizierung und Ausbildung

Das Projekt richtet sich an Geflüchtete in Qualifizierungsmaßnahmen und Ausbildung
•    in allen Ausbildungsberufen
•    mit Berufsschule, Wohnsitz oder Firmensitz in Frankfurt am Main
sowie an ausbildende Betriebe.

Der Zugang ist offen, der Einstieg ist jederzeit möglich. Bei Bedarf stehen die Beratungsfachkräfte während der gesamten Maßnahmezeit/Ausbildung als Ansprechpersonen zur Verfügung.

Die Beratung findet nach Bedarf vor Ort in der Zentrale der gjb, in den Betrieben oder der Berufsschule statt.

Sie umfasst die Bereiche Beratung, Clearing, Coaching. Das individuelle Gesprächs-, Beratungs- und Begleitungsangebot bei Konfliktsituationen und Schwierigkeiten in Qualifizierung und Ausbildung dient dazu, frühzeitig Probleme zu identifizieren und gemeinsam mit allen Beteiligten tragfähige Lösungen zu finden. Als Lotsen im Begleitungsprozess übernehmen die Beratungsfachkräfte auch die Koordination und Organisation individueller Hilfs- und Unterstützungsangebote mit dem Ziel nachhaltiger Stabilisierung. Vorhandene Angebote werden genutzt und im Feld aktive Institutionen angespielt.


Teilnehmende und Betriebe erhalten Unterstützung bei der Bewältigung der vielfältigen bürokratischen Aufgaben, die zum Beginn einer Maßnahme / Ausbildung zu erledigen sind.

Ausbildungsvorbereitende Workshops und -begleitende Workshops zu beruflichen Themen unterstützen den Beratungsprozess.

Ziel der Interventionen ist der Erhalt des Ausbildungsverhältnisses und Erfolg in Betrieb und Berufsschule.

Bei unvermeidbarem Abbruch werden mit den jungen Erwachsenen Anschlussperspektiven gesichert.

 

Das Angebot wird in enger Kooperation mit Betrieben umgesetzt.

Das Angebot wird gefördert durch das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt a.M.

 

„Betriebliche Praxis erproben“

Das Angebot richtet sich an Teilnehmende aus Chance Beruf -Coaching für Geflüchtete, die im Rahmen ihrer Berufsorientierung ihren Berufswunsch in der Praxis erproben möchten. Über Praktika werden die Geflüchteten an die Arbeitswelt herangeführt, sie erleben ihre angestrebten Arbeitsfelder konkret, können selbst Tätigkeiten ausprobieren und so realistische Berufsvorstellungen entwickeln. Gibt es bereits einen manifestierten Berufswunsch, wird dieser im Praktikum in entsprechenden Ausbildungsbetrieben überprüft.

 

Praxiserprobungen bieten den Interessierten die Chance, ihre Fähigkeiten und ihren Einsatz in den Betrieben unter Beweis zu stellen. Dies kann im idealen Fall sogar zum Angebot einer Übernahme in eine Qualifizierungsmaßnahme oder ein Ausbildungsverhältnis führen.

 

Ziel ist die Stärkung der Berufswahlkompetenz, indem die Geflüchteten die Inhalte und Anforderungen von Ausbildungen praktisch kennenlernen und damit die Unterstützung der Vermittlung.

 

Das Angebot wird gefördert durch das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt a.M.

 

Inklusion - Berufseinstieg für alle

Berufsorientierung und Vermittlung für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf.
Modellprojekt an der Heinrich-Kraft-Schule und Aufbau einer internen Fachstelle. 

Zum 15.09.2015 startet das Pilotprojekt. Es arbeitet zweigleisig:

 

Zum einen will die gjb ihre Expertise verbessern durch eine interne Fachstelle. Sie soll als Querschnittsaufgabe zu Fragen der inklusiven Berufsorientierung allen Beratern der gjb in allen Projekten zur Verfügung stehen. In diesem Kontext erarbeitet die interne Fachstelle notwendiges Wissen, wertet Erfahrungen aus und stellt ihr Fachwissen den Mitarbeitern der gjb und den Schulen zur Verfügung. Die Fachstelle unterstützt bewährte Projekte der gjb darin, sich kontinuierlich dieser aktuellen Herausforderungen zu stellen und sich entsprechend dieser Zielrichtung inhaltlich weiterzuentwickeln. 

 

Zum anderen wird exemplarisch an einer allgemeinbildenden Schule, der Heinrich-Kraft-Schule, ein Modellversuch zur inklusiven Berufsorientierung gestartet werden.

 

Die Finanzierung erfolgt über die DOHLE Stiftung.

 

 

 

 

 

 

Ausbildungsbotschafter

Auszubildende werben für ihre Berufe

Eine Berufsausbildung eröffnet aussichtsreiche Perspektiven und ist ein Schlüssel zum beruflichen Erfolg. Viele Jugendliche haben auch in den Abgangsklassen noch keinen konkreten Berufswunsch. Ausbildungsbotschafter wirken diesem Trend entgegen.

„Ich zeige Dir, was ich lerne!" - Auszubildende geben einen authentischen  Einblick in ihren Beruf. Ihre Entscheidung für die Ausbildung, die Bewerbung, das Vorstellungsgespräch, die ersten Tage im Betrieb - das alles ist für sie noch nicht lange her. Sie berichten, worauf es in der Berufsschule ankommt. Sie sind den Schülern nah und gleichzeitig einen großen Schritt voraus. Die Schüler profitieren vom Wissen der Ausbildungsbotschafter.

Ausbildung wird für die Schüler positiv erfahrbar und kann als wertvolle Alternative zum weiteren Schulbesuch wahrgenommen werden. Der Kontakt zum wirklichen Arbeitsleben baut Unsicherheiten ab und schafft Motivation und Lernbereitschaft. Azubis engagieren sich ehrenamtlich und zeigen Wege zum beruflichen Erfolg.

Mit der vorbereitenden Schulung und ersten Einsätzen startete das Projekt zum Schuljahr 2013/14 in Kooperation mit der Handwerkskammer, der Industrie- und Handelskammer, den Ausbildungsbetrieben, Schulen und mit Unterstützung der Polytechnischen Stiftung.

Kooperationspartner: HWK Frankfurt-Rhein-Main, IHK, Ausbildungsbetriebe, Schulen mit Bildungsgang Hauptschule.

Die Finanzierung erfolgt über die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.

 

Für weitere Details siehe "IHK WirtschaftsForum" Ausgabe 11/2017, Seiten 26-29.

 

 

 

 

 

 

 

 

Förderunterricht

Im Rahmen des Frankfurter Ausbildungsprojekts (FAP) wird seit dem Schuljahr 2008/09 kostenloser Förderunterricht für Schüler in Abgangsklassen in Schulen mit Bildungsgang Hauptschule angeboten. Er bietet gezielte Unterstützung von Schülern:

  • die in betriebliche Ausbildung wollen.
  • deren Kenntnisse in Deutsch, Mathematik, Englisch für eine erfolgreiche Bewerbung nicht ausreichen
  • die aktiv ergänzende Förderangebote wahrnehmen wollen.
  • die die Mittel für Nachhilfe nicht aufbringen können.

 

In Absprache des FAP-Beraters mit den Klassenlehrern werden die Schüler ausgewählt, die das Unterstützungsangebot erhalten sollen. Mit diesen interessierten Schülern wird eine schriftliche Vereinbarung geschlossen.

 

Die Schüler erhalten einmal wöchentlich in Gruppen mit bis zu acht Schülern in den Räumen der gjb Förderung in den für sie notwendigen Fächern durch Fachpraktiker. Der Unterricht orientiert sich an den Anforderungen der einzelnen Schüler. Dazu wird der individuelle Leistungsstand erfasst, um die Zielvorgaben für den Unterricht zu erarbeiten. Der Förderunterricht orientiert sich auch an den Rahmenlehrplänen und den Prüfungsinhalten für die Abschlussprüfung. Um die Fachnoten der Schüler zu verbessern, findet eine gezielte Vorbereitung auf Klassenarbeiten statt. Ziele sind die Aufarbeitung von Defiziten, Wiederholung und Vertiefung der Inhalte der 9. bzw. 10. Klassenstufe und eine gezielte Vorbereitung für Klassenarbeiten um eine Verbesserung der Fachnoten zu erreichen.

 

Die kleine Gruppengröße und der differenzierte Unterrichtsansatz ermöglichen dabei ein individuelles Eingehen auf die Bedürfnisse der einzelnen Schüler.

 

Für die Durchführung des Förderunterrichts wurde ein Team aus drei Lehrern gebildet, das über langjährige Erfahrungen im Unterricht, insbesondere von leistungsschwachen Jugendlichen verfügt.

 

Die Gesellschaft für Jugendbeschäftigung e.V. dankt der Stiftung Pro Region für die Finanzierung des Angebotes.

Ihre Ansprechpartner

Projektbüro der gjb

Kurfürstenstraße 18
60486 Frankfurt am Main

Petra Lölkes
Geschäftsführung
Fon: 069/204574-110
petra.loelkes@gjb-frankfurt.de



Berufsorientierte Elternarbeit - Perspektive Beruf
Anita Lemaile
Fon:
069/204574-117
anita.lemaile@gjb-frankfurt.de


Maja Steinweden
Fon:
069/204574-104
maja.steinweden@gjb-frankfurt.de


Cindy Graul
Fon: 069/204574-102
cindy.graul@gjb-frankfurt.de

 

Nachsorge und Stabilisierung für Flüchtlinge in Qualifizierung und Ausbildung
Alexandra Fink

Fon: 069/204574-105
alexandra.fink@gjb-frankfurt.de

 

Betriebliche Praxis erproben
Kirsten Lehmann
Fon: 069/204574-106
kirsten.lehmann@gjb-frankfurt.de

 

Ausbildungsbotschafter
Petra Janitz
Fon:
069/204574-120
petra.janitz@gjb-frankfurt.de



Förderunterricht
Aylin Yildiz

Fon:
069/204574-126
aylin.yildiz@gjb-frankfurt.de


Inklusion
Marco Diemer

Fon:
069/204574-113
marco.diemer@gjb-frankfurt.de